Pfotenwege #4 - Ich bleibe Zuhause!
- Sarah

- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

WIR WISSEN ES ALLE UND ÜBERALL WIRD INFORMIERT!
Wieso passieren Jahr für Jahr für Jahr trotzdem
immer wieder die gleichen Tragödien?
Während ich diesen Beitrag schreibe, haben wir 27 Grad in der Wohnung und trotz Maßnahmen aller Art, hat mein Hund damit bereits genug zu kämpfen.
Und dann sehe ich sie - überall in allen Städten und auf allen möglichen Parkplätzen:
Hunde auf den heißen Gehwegen oder gar am Fahrrad, Hunde im Auto zurückgelassen, Hunde werden tagsüber an den Badesee mitgeschleift. Und sie haben keine Wahl!!! Ich bin immer so unfassbar traurig. Und wenn mir dann noch jemand erklären möchte, dass der Hund das gern macht und gar kein Problem damit hat, werde ich richtig wütend.
Ich rettete vor 3 Jahren einen Hund im Sommer bei 35 Grad aus einem geparkten Auto bei Ikea. Ich musste zum Glück keine Scheibe einschlagen, da mit der Durchsage in Ikea die Leute direkt ans Auto kamen. Sie sind 5 Minuten zuvor erst rein. Der Hund war aber bereits stark am Hecheln und drehte sich im Kofferraum unruhig umher. Wisst ihr was die Leute zu mir sagten? "Der Hund kann das ab, was haben Sie nur!" Da noch "nichts" passiert ist, hätte eine Anzeige bei der Polizei nichts gebracht. Am liebsten hätte ich den Hund mitgenommen. So fahrlässige und verantwortungslose Menschen dürften keine Tiere halten. Jedes Jahr sterben Hunde qualvoll in oder nach solchen Situationen durch Hitzschlag. Und meistens sind diese absolut vermeidbar.
Daher gebetsmühlenartig auch hier die wichtigsten Sachen:
Spaziergänge NUR sehr früh und spät abends
zwischendurch nur kurz zum Lösen auf eine Wiese oder in den Garten
Gehwege auf Asphalt/Beton meiden
KEIN Fahrradfahren mit Hund
KEIN Joggen mit Hund
KEINE Outdoor Aktivitäten
KEIN Hund im Auto lassen, auch nicht "nur kurz" - jede Minute kann tödlich sein!
frisches Wasser immer verfügbar
KEINE Handtücher auf den Hund legen - nur auf den Boden zum Drauflegen
Warnzeichen eines Hitzschlages:
starkes Hecheln
Unruhe
Taumeln
Erbrechen
Schwäche
Zusammenbruch
...
Appell und eine große Bitte
Wenn du einen Hund in einem Auto siehst:
SCHAU NICHT WEG!
GEH NICHT EINFACH WEITER!
Wenn du einen Hund am Fahrrad siehst oder auf den heißen Gehwegen:
SCHAU NICHT WEG!
GEH NICHT EINFACH WEITER!
Fragen/Konfrontieren kostet Mut, das weiß ich.
Aber Wegsehen kostet unter Umständen Leben!
Die Tiere brauchen uns.
In Gefahr befindliche Hunde brauchen uns.
Sie können nicht selbst entscheiden!
Deshalb müssen wir es tun.
Holt euch unter Umständen andere Passanten und die Polizei zur Hilfe. Ich habe dies auch schon genutzt über die Festnetznummer der Dienststellen. Insbesondere wenn Hunde im Auto sind, ist Eile geboten. Andere Menschen zur Hilfe holen stärkt den Mut, schnell Hilfe zu leisten für das Tier. Ich stand schon an mehreren Autos. Mir hat es geholfen, Beistand zu haben und auch in der ein oder anderen Situation die Polizei gerufen zu haben.
Seid mutig! Für die Tiere!



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